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Abi und dann? - Berufs- und Studieninformationsveranstaltung am Gymnasium Roth - Zukunftsperspektiven für Abiturienten in der Region kennen lernen


Was soll ich nach dem Abitur machen? Wäre ein Hochschulstudium oder eine Ausbildung das Richtige für mich? Was ist eigentlich ein duales Studium? Und welche Unternehmen in der Region bieten die Möglichkeit hierzu überhaupt an?

Antworten auf diese zukunfts- und berufsrelevanten Fragen erhielten 179 Oberstufenschülerinnen und -schüler der Gymnasien Roth und Hilpoltstein. Bei einer Informationsveranstaltung am 25. April 2018 am Gymnasium Roth, die im Rahmen der für alle Schüler verpflichtenden Studien- und Berufsorientierung im Zuge der Projektseminare stattfand, konnten die Schülerinnen und Schüler Arbeitgeber aus der Region sowie die von diesen angebotenen Studien- und Berufsmöglichkeiten kennen lernen.

Arbeitgeber suchen stets nach qualifizierten künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Allerdings verlassen viele Abiturienten für ihr Studium oder eine Ausbildung die Region und kehren nach Abschluss dieser nicht immer zurück. Um „kluge Köpfe in der Region zu halten", wie der stellvertretende Schulleiter des GR Herr Rieß es bei seiner Begrüßung treffend formulierte, entstand beim Regionalmanagement Landkreis Roth die Idee, angehende Abiturienten mit regionalen Unternehmen, Hochschulen und Behörden in Kontakt zu bringen.  Die Schülerinnen und Schüler sollen regionale Arbeitgeber und die von diesen angebotenen Berufs- und Studienmöglichkeiten kennen lernen, wodurch die zahlreichen interessanten Zukunftsperspektiven, die unsere Region zu bieten hat, wirksamer und einem breiteren Publikum präsentiert werden.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Regionalmanager Stefan Forster, der dabei sowohl durch den Arbeitskreis SchuleWirtschaft als auch von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt wurde.

21 regionale Firmen, Hochschulen und Behörden präsentieren ihre Ausbildungsangebote

Nach einer Begrüßung durch stellvertretenden Schulleiter Herrn Rieß, die Schulleiterin des Gymnasiums Hilpoltstein, Frau Eichinger, sowie Frau Krahle vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft und Herrn Ackermann, Berater für akademische Berufe bei der Bundesagentur für Arbeit, hatten die Schülerinnen und Schüler in fünf Runden zu je 25 Minuten die Möglichkeit, sich bei den vertretenen Arbeitgebern über vorhandene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.  Wie vielseitig die Möglichkeiten v.a. für duale Studiengänge in der Region sind, zeigte sich bereits anhand der teilnehmenden Firmen und Behörden: ALDI, das Amtsgericht Schwabach, Barmer, die Berufsfachschule für Kranken- und Altenpflege Roth, die Bundeswehr, Debeka, HSM Stahl, Landes- und Bundespolizei, Landratsamt Roth und Stadt Schwabach, Leoni, Mangelberger, Omega Sorg, die Raiffeisenbank Roth-Schwabach sowie Carl Schlenk.

Darüber hinaus präsentierten sich auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Technische Hochschule Nürnberg, der Kreisjugendring Roth (u.a. Bundesfreiwilligendienst) und Praktikawelten, die u.a. Auslandspraktika vermitteln.

Die Angebote in der Region reichen von Studienmöglichkeiten im sozialen Bereich, über ein Verbundstudium Informatik, bis hin zu dualen Studienmöglichkeiten im Maschinenbau.

In einem ersten Feedback zeigten sich die vertretenen Firmen, Hochschulen und Behörden sehr zufrieden mit dem Interesse der Schülerinnen und Schüler. Besonderen Zulauf verzeichnete hierbei Herr Dr. Gündel von der FAU, was zeigt, dass ein klassisches Hochschulstudium nach wie vor von vielen Abiturienten favorisiert wird.  

Auch die Schülerinnen und Schüler der beiden Gymnasien zeigten sich laut ersten Äußerungen sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die ihnen durch ein vom Regionalmanagement finanziertes Catering „versüßt" wurde.
Dieses erste „Beschnuppern" von potentiellen künftigen „Berufspartnern", das vergleichbar einer „Speed-Dating-Veranstaltung" ablief, hat vielen beispielsweise erst die Vorteile dualer Studiengänge aufgezeigt. Praxisnähe und Verdienst bereits während des Studiums für die Studenten und die frühzeitige Bindung von bedarfsgerecht hochqualifizierten Fachkräften an die Firmen stellen hierbei eine offenkundige Win-Win-Situation dar.

Frühzeitig informieren

„Angehende Abiturienten sollten sich frühzeitig Gedanken über ihre beruflichen Interessen und Neigungen machen und sich nach einem passenden Unternehmen — natürlich gerne vor Ort — umsehen", so Regionalmanager Stefan Forster.
Eine Übersicht über das Angebot von dualen Studiengängen und Abiturientenausbildungen im Internet bietet eine erste Orientierungshilfe. Eine große Bandbreite von Firmen aus verschiedensten Branchen stellen dort ihre Ausbildungsangebote im Landkreis Roth und in Schwabach vor.

Weitere Informationen unter: www.landkreis-roth.de/duales-studium oder www.schulewirtschaft-rothschwabach     

 

Artikel: Gymnasium Roth, S. Forster

Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

 

 

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