Sie sind hier:» Home» LEBEN & ARBEITEN» Wirtschaft
AKTUELLES

15 Jahre Biomasseheizwerke in Roth


Biomasseheizwerke sind eine echte Erfolgsgeschichte. In Roth liefern die beiden Werke bereits seit 15 Jahren Energie und Wärme aus heimischem Holz - sauber und ökologisch.

Seit mittlerweile 15 Jahren versorgen die beiden Biomasseheizwerke „Am Weinberg“ und „Schulzentrum“ in Roth öffentliche Einrichtungen, vorwiegend die des Landkreises Roth.Versammlung Biomasseheizwerke

Das Heizwerk „Am Weinberg“ beheizt die Kreisklinik mit den beiden Gesundheits-zentren, das Schwesternwohnheim, das Sparkassen-Servicecenter, das Landratsamt sowie das BRK–Gebäude und drei Reihenhäuser.

Das Heizwerk am Schulzentrum bedient Berufsschule, Schule am Stadtpark, Realschule und Gymnasium, das Berufskraftfahrerzentrum mit Atemschutzübungsstrecke und das Schülerwohnheim.

Betrieben werden die beiden Heizwerke von der BiomasseEnergieGesellschaft Roth, an welcher der Landkreis, die beiden Forstbetriebsgemeinschaften Heideck/Schwabach sowie Roth und Umgebung und weitere Waldbauern beteiligt sind. Die Firma Rohm ist seit der Inbetriebnahme der Rohstofflieferant für beide Holzhackschnitzelanlagen.

Bei der jüngsten Versammlung informierte Geschäftsführer Thomas Pichl die Gesellschafter u.a. neben der finanziellen Bilanz auch über die aktuellen Verbrauchsdaten sowie über die Gesamtbilanz der beiden Heizwerke.

 

Verbrauchsdaten 2017

Im laufenden Geschäftsjahr  wurden  3.000 t an Hackschnitzel eingesetzt und damit  rd. 9.000  MWh Energie erzeugt. Mit dieser Energieausbeute könnten vergleichsweise in einem Jahr ca. 700 Einfamilienhäuser mit Heizwärme versorgt werden. Mit dem Einsatz des heimischen Holzes wurden rund 900.000  Liter Heizöl eingespart und darüber hinaus  ca. 2.500  t CO² nicht an die Umwelt abgegeben.

 

15 Jahre heizen mit regionalem Holz

2003 bis 2017- eine erfreuliche Ökobilanz

Die beiden Heizwerke können seit der Inbetriebnahme im Jahr 2003 insgesamt  eine beeindruckende Ökobilanz vorweisen. So wurden seit 2003 insgesamt 53.000  t an heimischen Hackschnitzeln für die beiden Heizwerke für die Verfeuerung bereitgestellt und damit 160.000 MWh an Energie erzeugt.

Mit dieser hohen Energieausbeute konnten mittlerweile 16 Mio. Liter Heizöl eingespart werden; daraus ergibt sich ein C0² - Einsparungspotenzial von 43.000 t.

Landrat Herbert Eckstein sieht in den beiden Heizwerken, die mit einer Gesamtleistung von 2,2 Megawatt die größten Biomasseheizwerke im Landkreis sind, einen Meilenstein in der regionalen Energieerzeugung im Landkreis Roth.

Mit diesen Zahlen wird eindrucksvoll bestätigt, dass mit diesem Projekt die regionale Wertschöpfungskette kontinuierlich gestärkt wird. Geld, das ansonsten für Importenergie ausgegeben werden müsste, bleibt im Landkreis. Weiterhin belegt die Ökobilanz die wegweisenden Entscheidungen des Rother Kreistages und der heimischen Waldbauern. Denn die zusätzliche Vermarktungs-möglichkeit stärkt die Wirtschaftskraft im Landkreis und das sog. Schwachholz wird als ökologischer Energieträger sinnvoll verwertet.


Informationen zur

BiomasseEnergieGesellschaft Roth mbH & Co. KG unter:

www.wirtschaftsfoerderung-roth.de



Weitere Informationen und Material zum Thema finden Sie auf der rechten Navigationsleiste.


« zurück
Link zu contentXXL
©Landratsamt Roth 2018
generiert am 13.12.2018 00:09:41 ­